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Hiking
Engelstein  972 m Chiemgauer Alpen Germany / Europe by Panger
Thursday, 19.11.2015
points92

Am 19. November haben wir immer noch gutes Spätherbstwetter. Heidrun und ich nutzen es zu einem weiteren Besuch des Engelsteins. In diesem Jahr ist es nun schon unser dritter Antritt dort - das spricht für die Freude an/bei dieser Unternehmung.

Und wieder stehen wir auf der uns mittlerweile gut bekannten, kleinen Lichtung mit Wegweiser und Rastbank. Aufgrund unserer Erkundung vom 31. Juli beginnen wir diesmal jedoch unseren Anstieg über den Westgrat. Wir gehen also geradeaus über die Lichtung und folgen dem schönen Waldweg, bis wir linkerhand das den Ausläufer des Westgrates nutzende Steiglein sehen. Hier verlassen wir den Waldweg und steigen hinauf zum Abbruch des Westgrates mit seiner Höhle und dem steilen Felszacken gegenüber.

Wir besuchen kurz den kleinen Gipfel des steilen Felszackens (UIAA I+). Danach machen wir uns auf den Weg zum Kamin. Nach dessen Durchstieg (UIAA III-) gehen wir auf dem Grat entlang zum kleinen Plateau beim Westgipfel. Der Kamin muß nicht unbedingt durchstiegen werden. Folgt man dem Westgrat-Steiglein beim Abzweig nicht links die grasbewachsene Rinne hinauf, sondern quert geradeaus weiter am Felsen entlang, kommt man in Kürze an die Stelle, welche einen einfachen Aufstieg (UIAA I-) zum Westgrat ermöglicht - und zwar nahe unterhalb des kleinen Plateaus beim Westgipfel. Dort gibt es eine kurze Rast.

Anschließend folgen wir den Trittspuren knapp unterhalb des Grates nach Osten. Im Sattel steigen wir linkerhand hinab und gelangen nach kurzer Querung der Nordwand des Hauptgipfels auf den von der Lichtung herauf führenden Zustiegsweg. Diesem folgen wir kurz, bis wir rechts etwas erhöht das uns bekannte Brotzeitbankerl sehen. Von dort geht es in wenigen Metern hoch zum Einstieg, und bald stehen wir heuer das dritte Mal auf dem Hauptgipfel (UIAA II-).

Nach einer etwas längeren Rast mit herrlichem Blick auf die wunderschöne Umgebung steigen wir an guten Griffen und Tritten wieder hinab zum Brotzeitbankerl. Von da geht es zurück zum geduldig wartenden Auto. Es war zwar "nur" eine Halbtagestour, aber für uns lohnt sie sich immer wieder.

Anmerkungen zu den Zeit-, Höhen- und Distanzangaben dieser Tour:

  1. Die eingegebenen Daten beinhalten die für den Zustieg vom Parkplatz und den Aufstieg zum höchsten Punkt dieser Tour benötigte Zeit sowie die bis dahin überwundene Höhe und Strecke. Heute ist das der Weg über den Westgrat zum Hauptgipfel des Engelsteins.

  2. Die für den Abstieg eingegebene Dauer reflektiert die von uns benötigte Zeit für die Rückkehr vom höchsten Punkt der Tour zum Parkplatz.

  3. Pausenzeiten sind in diesen Angaben nicht enthalten.

With: Heidrun
Weather:B
Stamina:   Demand:   Scenery:   Fun:   
ascent: 220 Hm in 1h41' (131 Hm/h)  descent: 0h58'  distance: 3 km  (1 km/h) duration: 2h39'

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Der Wegweiser will uns wieder auf dem üblichen Weg nach links zum Engelstein schicken. Diesmal gehen wir jedoch geradeaus. Der Engelstein schaut neugierig auf uns herab. Hier biegen wir links ein in das mittlerweile bekannte Steiglein, welches uns über den Ausläufer des Westgrates hinauf bringt. Die nächsten sechs Aufnahmen zeigen Eindrücke aus verschiedenen Abschnitten des "Westgrat-Steigleins". Unsere Hände kommen dabei eher selten zum Einsatz. Hier umrunden wir den felsigen Ausläufer des Westgrates. Und hier geht es links die grasbewachsene, erdige Rinne hinauf. Kurzer Blick zurück - von rechts sind wir heute gekommen, das Steiglein von links hat uns am 31. Juli hierher gebracht. Kurz unterhalb des Westgratabbruches mit der Höhle, die Felswand links gehört dem steilen Felszacken mit dem kleinen Gipfelkreuz. Blick vom steilen Felszacken hinab nach Westen. Da der kleine Gipfel mit einer Person gut besetzt ist, wartet Heidrun an geeigneter Stelle, bis ich wieder zu ihr hinabsteige. Heidruns Besuch auf dem kleinen Gipfel des steilen Felszackens. Wir folgen den Steigspuren hoch zum schmalen, erdigen Band, das uns zum Kamin bringt. Die etwas abdrängende Stelle auf dem schmalen Band kurz vor dem Kamin. Auf diesem und dem nächsten Bild stehen wir wieder vor dem Kamin - diesmal steigen wir hinauf. Auf den nächsten zwei Aufnahmen sehen wir Heidruns Durchstieg durch den Kamin (UIAA III-). Dieses und das nächste Bild zeigen uns den felsigen Verlauf des Westgrates kurz nach dem Kamin. Wieder bei der Verzweigung des Westgrat-Steigleins - nach rechts der einfache Abstieg (UIAA I-) wie dokumentiert am 31. Juli, geradeaus geht es hoch zum kleinen Plateau des Westgipfels. Wir gehen geradeaus und steigen zum Westgipfel hinauf (UIAA I-). Blick auf den Westgipfel und weiter hinüber zur eindrucksvollen Gestalt des Hauptgipfels. Kurze Trinkpause auf dem kleinen Plateau mit Blick zum Chiemsee (aus Sicht des Photographen). Zwischen Fels und abgesägtem Buchenstumpf führt das Steiglein eine kurze Schrofenstufe hinab (bis UIAA I) nach Osten. Die nächsten vier Aufnahmen bringen uns auf dem Steiglein nach Osten in den Sattel zwischen Hauptgipfel und Westgrat. Mit dieser und zwei weiteren Aufnahmen steigen wir vom Sattel nach Norden hinunter, bis wir den von der Lichtung heraufführenden Zustiegsweg erreichen. Blick vom Brotzeitbankerl zur Ostwand des Hauptgipfels - das ist der Weg zum Einstieg. Die Ostwand ist mit viel Botanik und hilfreichen Wurzeln durchsetzt. Mit diesem und dem nächsten Bild schauen wir von unterhalb und von oberhalb auf die Schlüsselstelle (UIAA II-). Die Gehpassage oberhalb der Schlüsselstelle. Eine letzte kleine Stufe (UIAA I) vor dem Gipfelkreuz. Mit diesem und dem nächsten Bild schauen wir vom Hauptgipfel hinüber zum Westgipfel und weiter nach Westen zu Gedererwand und Kampenwand - unterhalb davon das schöne, sich zum Chiemsee hin erstreckende Voralpenland. Blick nach Süden - Hochfelln, Rötlwandkopf und Hochgern grüßen herüber. Und der Blick geht auch weit nach Osten. Diese und die nächste Aufnahme zeigen Passagen während des Abstiegs. Gleich sind wir wieder zurück beim Brotzeitbankerl.
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